Die Kitas und die Krippe bleiben (erst einmal) bis zum 17.April 2020 geschlossen, um die schnelle Verbreitung des CoronaVirus zu vermeiden. 
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Fühlen Sie sich herzlich gegrüßt, bleiben Sie behütet und beschützt, Ihre Teams aus Kindergarten und Krippe
 
 
Liebe Kinder und liebe Eltern,
damit die Zeit zu Hause nicht zu langweilig wird, habe ich mir für Euch etwas überlegt: Wie wäre es, wenn wir zusammen ein Buch gestalten? Ich schreibe Euch kleine Geschichten, Eure Eltern lesen Euch diese vor und Ihr malt die Bilder dazu. Eure Eltern können das Bild dann abfotografieren und an uns per Mail senden. Am Ende haben wir ein tolles buch zusammen gemacht, was von uns allen kommt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Bilder zusammen kommen. Ganz viele liebe Grüße von Anna.
 
 

Kapitel 1

Mein Freund Emil

 

Es war früh am Morgen, die Sonne schien ins Zimmer und Lina machte gerade ihre Augen auf. Im Bett war es so schön warm und Lina streckte sich ganz kräftig aus. Normalerweise wird sie morgens immer von ihren Eltern geweckt damit sie in den Kindergarten gehen kann, aber seit ein paar Tagen musste sie zu Hause bleiben.

Lina war zwar nicht krank, aber alle Kinder sollten zu Hause bleiben.

Eigentlich war das auch mal ganz schön, sie und ihre Eltern hatten morgens länger Zeit um zu frühstücken und zusammen zu spielen. Lina vermisste aber ihre Freunde aus ihrem Kindergarten, ganz besonders vermisste sie Emil, er war ihr bester Freund.

 

Lina schlug die Decke weg und sprang aus dem Bett. Sie hüpfte auf ihren nackten Füßen zum Fenster, schob die Gardine zur Seite und schaute raus. Emil wohnte im Haus gegenüber und sie trafen sich immer am Fenster um sich zuzuwinken.

Bei Emil waren die Gardinen noch vor seinem Fenster, wahrscheinlich schlief er noch.

Also ging Lina erst mal ins Badezimmer. In der Küche saßen auch schon ihre Eltern und tranken Tee.

„Guten Morgen Lina, hast du gut geschlafen?“, fragte ihr Vater. Lina nickte und gähnte. „Ich habe dir schon deine Anziehsachen raus gelegt!“, sagte Mama. „Wenn du angezogen bist, können wir frühstücken, in Ordnung?“

Lina rannte in ihr Zimmer, auf ihrem Bett lagen ihr lieblings Sachen, ein grüner Pullover der ganz weich war, eine blaue Leggings mit weißen Punkte und ganz bunte Socken. Lina zog sich ganz schnell an und schaute in den Spiegel.

Lina hatte knallrote, kurze Haare die vom schlafen in alle Richtungen verstrubbelt waren. Lina streckte sich die Zunge raus und musste lachen. Sie hatte ganz viele Sommersprossen, die auf ihrer Nase und ihrer Wange verteilt waren. “Meine kleine Hexe!“, sagte Oma oft zu ihr, das fand Lina immer lustig.

Bevor Lina zum frühstücken ging, schaute sie noch schnell aus dem Fenster und da stand Emil auch endlich und winkte ihr zu, Lina winkte ihm aufgeregt zurück, wie gerne würde sie jetzt mit ihm spielen.

Emil war ein lustiger Junge, er war 5 Jahre alt, genau wie Lina, er hatte ganz schwarze Haare, die etwas lockig waren. Emil war etwas kleiner als Lina, das machte aber nichts und er hatte eine runde Brille die einen blauen Rand hatte. Lina mochte es, wenn Emil sich Geschichten ausdachte, das konnte er gut, die spielten sie dann immer in der Bau- oder Puppenecke im Kindergarten nach.

„Lina, bist du fertig? Wir wollen frühstücken.“ rief Papa aus der Küche. Lina winkte Emil noch einmal und rief „Jaha, ich komme sofort, ich muss Emil noch schnell winken!“,  dann lief sie in die Küche und freute sich auf ein leckeres Brot mit Käse, das sie sich immer selber schmierte.

 

Kapitel 2

Das Dosentelefon

 

Lina saß in ihrem Zimmer und spielte mit ihren Legosteinen. Irgendwie machte das alleine aber auch keinen Spaß. Sie sah zu ihrem Fenster und dachte an Emil und ihre anderen Freunde aus dem Kindergarten.

Wie gerne würde sie jetzt mit den anderen zusammen etwas machen oder einfach nur ein bisschen reden. Da schaute ihre Mutter ins Zimmer und fragte sie, „Na Lina, was machst du gerade?“. Lina schaute zu ihr hoch, „Mir ist so langweilig und ich würde so gerne mit Emil spielen!“, sagte sie traurig. „Das glaube ich dir und deshalb habe ich eine tolle Idee was wir zusammen machen können!“, antwortete ihre Mutter und lächelte sie dabei an. „Weißt du, als ich so alt war wie du, da haben meine Freunde und ich uns öfter ein Dosentelefon gebastelt und damit telefoniert! Weißt du was ein Dosentelefon ist, Lina?“ fragte ihre Mutter. Lina dachte nach, sie kannte kein Dosentelefon aber das sie damit telefonieren konnte um dann vielleicht mit Emil zu reden, dass hörte sich toll an. „Können wir auch so ein Dosentelefon basteln und dann eins rüber zu Emil bringen?“, fragte Lina aufgeregt. „Ja, genau das machen wir jetzt!“, sagte ihre Mutter und ging vor in die Küche. Auf dem Küchentisch lagen zwei  leere Dosen von den Ravioli die Lina und ihre Eltern gestern Abend gegessen hatten, eine Rolle Schnur, eine Schere, ein Nagel und ein Hammer.

Lina und ihre Mutter setzten sich an den Küchentisch. Lina schaute sich die Dosen an, ihre Mutter hatte die Dosen ausgewaschen und den Deckel auf der einen Seite schon abgemacht. „Hier Lina, nimm mal den Nagel und den Hammer und versuche vorsichtig ein Loch in den Boden der Dose zu schlagen!“, sagte ihre Mutter. Lina nahm den Nagel und den Hammer, ihre Mutter hielt den Nagel fest und Lina schlug ganz vorsichtig den Nagel in die Dose, sie passte gut auf, dass sie nicht die Hand ihrer Mutter traf. Nach vier kleinen Schlägen war der Nagel in dem Dosenboden. Linas Mutter zog den Nagel wieder heraus und stellte die zweite Dose vor Lina. „Hier muss auch noch ein Loch reingemacht werden.“, sagte ihre Mutter. Als Lina das geschafft hatte, fädelte ihre Mutter die Schnur in das Loch das Lina gemacht hatte und machte  mehrere Knoten, so konnte sie nicht mehr rausrutschen. „Willst du mal probieren die Schnur in die andere Dose zu fädeln?“, fragte ihre Mutter. Lina nahm die Dose, nach ein paar Versuchen, war der Faden in dem Loch, bei dem Knoten half ihre Mutter. „So, fertig! Nimm du die eine Dose und gehe ins Wohnzimmer, ich bleibe mit der anderen hier in der Küche. Wenn du im Wohnzimmer bist, halte die Öffnung an dein Ohr und höre genau hin!“, sagte ihre Mutter. Lina schnappte sich die Dose und rannte ins Wohnzimmer und hielt diese an ihr Ohr, plötzlich hörte sie durch die Dose ihre Mutter sprechen, „Hallo Lina, fertig ist dein eigenes Dosentelefon!“. Lina freute sich sehr und wäre am liebsten sofort rüber zu Emil gelaufen um ihm seine Hälfte des Telefons zugeben aber leider ging das ja nicht. Das machte sie wieder etwas traurig. „Ich habe schon mit Emils Eltern gesprochen!“, sagte Linas Papa, der gerade in das Wohnzimmer kam. „Wir werfen ihm sein Telefon rüber!“ Beide gingen sie an das Fenster in Linas Zimmer, dort sahen sie schon Emil mit seinem großen Bruder stehen. „Hallo Emil!“, schrie Lina aufgeregt. „Ich habe ein Telefon für uns beide gebastelt!“. Linas Papa warf die Dose rüber, beim dritten Versuch fing Emils Bruder das Telefon. Sofort hielt Emil sich die Dose an sein Ohr und hörte die Stimmer seiner besten Freundin, „Hallo Emil, ist das nicht toll? Jetzt können wir immer wenn wir uns hören wollen, unser eigenes Telefon benutzen!“, jubelte Lina. Nun hielt Lina ihre Dose an ihr Ohr und hörte Emil lachen, „Oh ja, was für eine tolle Idee!“.

So standen die beiden noch eine Weile zusammen am Fenster und redeten über die letzten Tage und was sie so gespielt hatten.

 

Anleitung Dosentelefon

 

Vielleicht habt ihr ja auch Lust so ein Dosentelefon nachzubauen um mit euren Geschwistern oder Freunden sprechen zu können.

 

Was ihr braucht:

 

  • 2 leere Dosen: Achte bei den Dosen darauf, dass sie keinen scharfen Kanten haben, deine Eltern können dir dabei Helfen, sonst könntest du dich beim telefonieren schneiden.

 

  • lange Schnur: Die Schnur sollte möglichst stabil sein. Sie muss zum telefonieren straff gespannt werden

 

  • Nagel und Hammer: Die brauchst du, um ein Loch in den Dosenboden zu stechen

 

  • Schere

 

Bauanleitung:

 

Schlage mit dem Hammer und den Nagel jeweils ein Loch in die Mitte des Dosenbodens.

 

  1. Fädle durch jedes Loch ein Faden-Ende und knote innen einen Knoten in den Faden, sodass dieser nicht aus der Dose herausrutschen kann.

 

  1. Fertig ist das Dosentelefon!

 

Viel Spaß!

 

 

 

 

 
 
 
Allgemeine Infos zu unseren Einrichtungen:
Die Ev. Kirchengemeinde in der Neuen Vahr besteht aus drei Gemeindezentren. In der Gemeinde gibt es an allen drei Standorten Einrichtungen für Kinder: Im Gemeindezentrum Heilig-Geist-Kirche und im Gemeindezentrum Dreifaltigkeitskirche befindet sich jeweils eine Kindertageseinrichtung für 3-6 jährige Kinder und im Gemeindezentrum Christuskirche gibt es eine Krippe für Kinder unter drei Jahren.
 

Auf den jeweiligen Webseiten finden Sie Informationen zu den drei Kitas, ihren Angeboten und Ausstattungen, zu dem Konzept, zu den Gruppen und Aktivitäten, sowie zu Veranstaltungen und vielem mehr. Sie finden dort auch alle nötigen Kontaktinformationen.

Die Kita Heilig-Geist Kirche wird von Frau Silvia Zastrow (Gesamtleitung), die Kita Dreifaltigkeit von Frau Karin Göke (stellvertr. Leitung) und die Krippe von Frau Anna Sievers (Standortleitung) geleitet. Für Berechnungen und andere Verwaltungsaufgaben ist zusätzlich Frau Ute Wilkens Ansprechpartnerin. Die Netzwerkarbeit für die Kita im Stadtteil und die Elternberatung übernimmt Frau Anke Tränapp.

      
     
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