Marktplatz der Begegnung

Heilig-Geist-Kirche, August-Bebel-Allee 276

Aktuelles

Öffnungszeit: Di+Do 9-14, Mi 12-16, Sa 10-14

Sommerpause 24. Juni.-29. Juli geschlossen

Spenden zu den Öffnungszeiten.
In der Einfahrt (an der Straße) parken. Am Eingang melden. Rollcontainer holen. Aus dem Auto umladen.

Wir nehmen Spenden von Keller bis Dachboden: alles an Kleidung, Schuhen, Hausrat, Geschirr, Deko, Elektro, Spiele, Bücher, Möbeln, Fahrrad.....Faustregel: was sie selbst noch benutzen würden. Beliebt sind Handtücher, Bettwäsche Töpfe und Matratzen...

- 2024 keine Transporte, Abholung von großen Möbeln -


Unsere Kleidercontainer  finden Sie hier:

Bleicherstr 18 (Kita Domgemeinde, Viertel)

Friedhofstraße 10 (St. Remberti Kirche, Schwachhausen)

Hohenkampsweg 6 (Kirche Oberneuland/Parkplatz)

 

Infos zum Marktplatz nur über WhatsApp: 0162 7313452

Das bietet der Marktplatz der Begegnung:

    • Sozialkaufhaus: Kleidung, Schuhe und Hausrat für kleines Geld
    • Begegnung: Unterschiedliche Menschen treffen, klönen, ausruhen
    • Pastorin treffen: Ein offenes Ohr finden, los werden, was belastet,…

Zum Marktplatz der Begegnung gehören auch das Repair-Café, die Nähwerkstatt und die Hausaufgabenhilfe.

   Veranstaltungen Sozialdiakonie

Kontakt Christoph Buße

 

Sozialdiakonie

August-Bebel-Allee 276
28329 Bremen

Mobil: 0162 / 731 34 52
christoph.busse@kirche-bremen.de

 

Über den "Marktplatz der Begegnung"

Im Stadtteil Neue Vahr Nord liegt das durchschnittliche steuerpflichtige Jahreseinkommen bei 18.000  Euro, im benachbarten Stadtteil Oberneuland achtmal höher bei 144.000 Euro. Jedes 2. Kind in der Vahr Nord lebt von Hartz  IV-Bezügen und die meisten Anträge von älteren Menschen auf Grundsicherung werden In der Vahr gestellt. Die Ev. Kirchengemeinde in der Neuen Vahr bietet deshalb praktische Hilfen im Stadtteil an.

Die Heilig-Geist-Kirche in der  August-Bebel-Allee 276 wurde 2018 mit modernen Möbeln in einem urbanen Stil zu einem   "Marktplatz der Begegnung" umgestaltet. Hier gibt es gebrauchte Kindersachen, Kleider, Möbel und Haushaltsgegenstände. Ein komplettes Outfit ist schon  für unter 10 Euro zu haben.

Das Sozialkaufhaus gibt es seit dem 25.5.2018. Es kommen pro Woche 200 Besucher und Besucherinnen. Ungefähr 750 Gegenstände finden jede Woche ein neues Zuhause, 300 Säcke werden sortiert. Das Marktplatz-Team mit insgesamt 35 Helfer:innen leistet im Monat ca. 400 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Es gibt Kooperation und Kleidersammlungen mit den Gemeinden Dom, Remberti und Borgfeld.

Das Kunstwerk an der Eingangstür der Heilig-Geist-Kirche zeigt die Speisung der 5.000. Der Marktplatz verfolgt genau dieses solidarische Konzept vom Teilen. Nachbarn geben Spenden ab, die 1:1 Nachbarn zugutekommen. Spenden weitergeben, als eine Alternative zum Shoppen in der Innenstadt. Eine andere Form von Gottesdienst als angewandtes soziales Miteinander und Treffpunkt für den ganzen Stadtteil. Monatlich  finden außerdem eine Abendandacht und zweimal im Jahr ein Marktplatzgottesdienst statt.

Dass es zu viel an Kleidung gibt, sieht man daran, dass die Kleidercontainer in der Stadt überlaufen. Die Kleiderproduktion hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt und die Dauer des Tragens halbiert. Alleine 230 Millionen Kleider, die gar nicht erst verkauft werden, müssen vernichtet werden.

Fast Fashion heißt, ein Kleidungsstück wird zum Beispiel laut einer Greenpeace-Umfrage nur zweimal getragen. Die sehr billige und übermäßige Produktion ist nur möglich, weil die Näherin in Südostasien und Osteuropa nicht am Gewinn beteiligt ist. Das kann man nur verhindern, wenn weniger, oder wie im Marktplatz sehr gute gebrauchte Sachen gekauft werden.

Der Marktplatz bringt Menschen zusammen aus allen Teilen der Gesellschaft, unabhängig vom Einkommen.  Jeder darf kommen, denn es geht um die Nachhaltigkeit und darum zu verhindern, dass die Kleiderberge weiterwachsen. Ein Drittel der Besucher sind inzwischen junge Menschen, Studenten und Studentinnen, weil second hand mehr Stil hat, cool ist, und die Umwelt schont. Wenn man in Bremen in Zukunft jemanden auf der Straße mit einem schicken Outfit trifft, dann kann es daran liegen, dass er sagt: „Ich trage Marktplatz“,

Damit ist der Marktplatz auch ein Beitrag zu mehr Klimaschutz:  Ein Kilo Kleider aus dem Marktplatz sparen 3,6 Kg CO2, 6.000 Liter Wasser und ein halbes Kilo Pestizide und Düngemittel. Im Repair-Café werden Elektrogeräte instandgesetzt, in der Nähwerkstatt Kleidung geändert und repariert und in der Fahrradwerkstatt Fahrräder wieder flottgemacht.

3 Gründe im Marktplatz einzukaufen:

    1. Sie Helfen Menschen, die nicht neu kaufen können oder wollen.
    2. Sie helfen das Klima zu schützen, nirgends sparen Sie mehr CO2 als bei Kleidung und Elektrogeräten.
    3. Der Erlös ist immer für einen guten Zweck, zum Beispiel für die Ausbildung von Kindern in Ghana oder für unseren kostenkosen Mittagstisch für Kinder, MahlZeit.

   Neues aus der Sozialdiakonie

Audio-Beiträge zum Marktplatz

Kontakt Christoph Buße

 

Sozialdiakonie

August-Bebel-Allee 276
28329 Bremen

Mobil: 0162 / 731 34 52
christoph.busse@kirche-bremen.de